08.03.2018

von B° RB

Migrationsprojekt

Auftakt des Migrationsprojektes in Kooperation mit dem Landestheater Schwaben

Pressekonferenz anlässlich des Migrationsprojektes am 6.3.2018

Bei der gestrigen Pressekonferenz in Memmingen stellten das Theater Augsburg und das Landestheater Schwaben das mit dieser Spielzeit neu ins Leben gerufene Migrationsprojekt vor. Insgesamt 12 Schulgruppen setzen sich dabei mit dem Thema Migration auseinander und erarbeiten daraus jeweils ihr eigenes kurzes Theaterstück. 

Das Projekt erstreckt sich über eine Gesamtdauer von drei Spielzeiten. Das Thema der Spielzeit 2018/19 lautet »Herkunft«. Der Bezirk Schwaben stellt eine Fördersumme zur Verfügung, mit der das spannende theaterpädagogische Projekt realisiert werden kann. 

DAS MIGRATIONSPROJEKT: Gemeinsam für Integration

Eine Kooperation: Theater Augsburg und Landestheater Schwaben 2017/18 – 2019/20

Immer mehr Menschen unterschiedlicher Kulturen leben in Deutschland, in Schwaben, Augsburg und Memmingen. Bildungsprozesse, die Offenheit, Toleranz und Verständnis fördern, die Vielfalt als Bereicherung begreifen lassen, sind gefragt. Das Theater Augsburg und das Landestheater Schwaben leisten dazu einen Beitrag. SchülerInnen aus weiterführenden Schulen mit hohem Migrationsanteil bekommen die Möglichkeit, sich in einem theaterpädagogischen Projekt mit dem Themenkomplex Migration zu beschäftigen und ihre eigenen Meinungen, Fragen und Vorstellungen dazu künstlerisch in einem szenischen Projekt umzusetzen und zur Diskussion zu stellen. Um sich zudem mit der Kunstform und der Kulturellen Institution Theater auseinander zu setzen, besucht jede Schulgruppe eine Theatervorstellung in Memmingen oder Augsburg, erhält dazu eine Stückeinführung und unternimmt eine Theaterführung. 

In der Spielzeit 2017/18 arbeiten jeweils vier Schulgruppen aus Schulen in Memmingen, Bad Wörishofen und Augsburg (Hans-Adlhoch-Mittelschule Augsburg-Pfersee) in Intensivworkshops in ihrer Schule unter theaterpädagogischer Leitung zu dem Schwerpunktthema »Herkunft«. Am Ende der Spielzeit kommen alle vier Gruppen im Landestheater Schwaben für ein Wochenende zusammen. Ziele des Treffens sind das gegenseitige Kennenlernen und der künstlerische Dialog über die eigenen Projekte, die sich die Gruppen gegenseitig in einer Werkschau präsentieren. 

Mit dieser abschließenden Werkschau findet die prozessorientierte Arbeit einen künstlerisch-ästhetischen Abschluss, der den TeilnehmerInnen ein Erfolgserlebnis beschert und ihnen gleichzeitig Basis für die eigene Reflexion bietet. Das Abschlusswochenende findet vom 22. bis 24. Juni in Memmingen statt.

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